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Veröffentlicht 10th February 2015

„Hat die Überpronation ausgedient?“

Neue Erkenntnisse am RUNNER'S-WORLD-Laufschuhsymposium im Rahmen der ISPO 2015 in München.

Im Rahmen der Internationalen Sportartikelmesse (ISPO) in München fand am 5. Februar das 2. RUNNER’S WORLD-Laufschuhsymposium statt, zu dem sich 180 Laufschuhexperten aus dem Handel und der Industrie angemeldet hatten, um über die Zukunft des Laufschuhs zu diskutieren.
Quelle:
http://www.runnersworld.de/ausruestung/-es-bleibt-spannend-in-der-laufschuhentwicklung.347580.htm
shoelaces
Mit Spannung erwartet wurde der Vortrag des international anerkannten Schuhexperte Professor Benno Nigg von der University of Calgary, Kanada. Er sprach zum Auftakt über das Thema „Läuferverletzungen: Welche Rolle spielen die Laufschuhe?“. Der Schweizer Wissenschaftler „sang eine Totenmesse“ auf die altbekannte Kategorisierung von Laufschuhen, die sich vornehmlich auf das Aufsatz- und Abrollverhalten des Fusses und seinen Pronationswinkel stützt – also wie weit der Fuss beim Abrollen nach innen knickt - und machte deutlich, dass sowohl die Stärke der Pronation wie auch die Dämpfung eines Laufschuhs nur wenig mit der Häufigkeit von Laufverletzungen korreliert. Nigg zeigte anhand einer Studie, dass die Pronierer unter den untersuchten Läufern sogar am wenigsten häufig verletzt waren. Sein Fazit: „Die vertikalen Impaktkräfte, die vertikale Belastungsrate und die Fuss-Pronation sind keine Ursachen für Verletzungen.“ Die Unterschiede im Bewegungsbild von Läufern, die Verletzungen beeinflussen, sind seiner Meinung nach offensichtlich viel mehr „die Muskeln, Gelenksmomente, innere Kräfte und die Druckverteilung“.

Doch wenn Pronation und Aufprallkräften nicht mehr als Beratungskriterien herbeigezogen werden können, wie findet ein Läufer dann den optimalen Laufschuh? Nigg setzt hier den Fokus auf den so genannten „bevorzugten Bewegungsablauf“ eines Läufers, welcher nicht vom Laufschuh verändert werden müsse und den „Komfort“ des Läufers.

Passend zur Frage nach dem individuell passenden Laufschuh und dem Schlagwort Komfort übernahm Caspar Coppetti das Wort, Mitgründer der jungen Schweizer Laufschuhmarke On. On gewann nach 2013 bereits zum zweiten Mal den Ispo Gold Award und wurde dieses Jahr als bester Laufschuh ausgezeichnet. In der erst fünfjährigen Firmengeschichte und mit dem einzigartigen Sohlenkonzept der Clouds hat On schon einiges auf dem Laufschuhmarkt in Bewegung gesetzt. Coppetti betont, dass es die perfekte Art zu laufen nicht gibt, sondern eine Vielzahl von Laufstilen existiert. „Wir müssen von der Korrektur zu Erlebnis und Komfort kommen“, äussert Coppetti weiter. „Der Blick muss vom Knöchel auf den ganzen Körper gehen.“ Mit dieser ganzheitlichen und individuellen Analyse komme man weg von einer lebenslänglichen Diagnose und betrachtet stattdessen den Fortschritt über die Zeit. Der Kunde und sein persönlicher Komfort stehen im Mittelpunkt.

On geht diesen Schritt. Begleite uns dabei.
ispo
Finde​ den ganzen Artikel sowie weitere Impressionen hier: http://www.runnersworld.de/ausruestung/-es-bleibt-spannend-in-der-laufschuhentwicklung.347580.htm
ispo

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