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Veröffentlicht 26th November 2013

Geoffrey Gikuni Ndungu kämpft sich in Florenz auf den zweiten Platz

Der Kenianer zeigt mit Erfolg einmal mehr wie stark sein Wille ist.

Am Sonntag, den 24.11.2013, fand in der Toscana der 30. Florenz Marathon statt.
Pünktlich zum Marathonstart löste die Sonne die grauen Regenwolken ab. Die unzähligen Zuschauer an der Marathonstrecke feuerten jeden einzelnen Läufer an. Und die historische Stadt mit dem Fluss Arno als Kulisse für die Läufer hätte schöner nicht sein können.

Unter den Topathleten steht der 29-jährige Kenianer vom Team run2gether, Geoffrey Gikuni Ndungu mit dem On Cloudracer an der Startlinie. Seine Vorbereitungszeit für den heutigen Tag ist geprägt von Therapien und Massagen. Die Achilles-Sehne an seinem linken Fuss verursacht dem Afrikaner immer wieder heftige Schmerzen. Trotzdem ist Geoffrey bereit alles zu geben.

"Es hängt alles von der Tagesform ab. Manchmal habe ich fast keine Schmerzen im Fuss, manchmal kann ich fast nicht gehen", erklärt Geoffrey am Tag vor dem Marathon.

Am Sonntagmorgen vor dem Start, verliert Geoffrey kein einziges Wort über seinen Fuss oder wie stark seine Schmerzen sind. Er ist voll auf das Rennen fokussiert.
Trotz schlechter Vorbereitung, startet Geoffrey sehr gut und schnell in den Lauf. Er setzt sich sofort mit der Spitzengruppe ab. Etwa auf halber Strecke, schwächeln zwei Athleten der führenden Laufgruppe, sodass sich Geoffrey zusammen mit einem Konkurrenten einen grösseren Führungsabstand aufbauen kann. So laufen die beiden, nun mit einem etwas langsameren Tempo,  direkt hinter den Pacemakern. Nach und nach kann Oleksandr Sitkovsky aus der Ukraine aufholen und setzt sich schliesslich an die Spitze. Der bereits schwächelnde Geoffrey versucht sich an seine Fersen zu hängen, die Schmerzen im linken Fuss hindern ihn aber daran. Ab Kilometer 32 muss Geoffrey dann richtig kämpfen. Das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt macht dem Kenianer Probleme. Als Zuschauer möchte man den Athleten am liebsten ins Ziel tragen, obwohl er, selbst mit Schmerzen, schnell unterwegs ist. 3 Kilometer vor dem Ziel kann Geoffrey seinen Verfolger, Limo Kiprop abschütteln und läuft schliesslich mit zusammengebissenen Zähnen als Zweiter durch die Ziellinie. Geschafft!

Die Zuschauer vor der wunderschönen Basilica Santa Croce jubeln ihm zu. Organisatoren helfen dem völlig entkräfteten Geoffrey, der kaum mehr gehen kann, auf das Siegerpodest und übergeben ihm den silbernen Pokal vom 30. Florenz Marathon.

"Die Marathonstrecke in Florenz ist speziell, weil sie durch die Innenstadt führt. Dadurch hatte es sehr viele Zuschauer. Ich mag das. Es spornt einen an", meint Geoffrey nach dem Rennen.

Die Zeit von 2.12.18 wird Geoffrey's Potential zwar nicht gerecht, dennoch ist seine Leistung vom Sonntag mehr als beeindruckend. Unter Schmerzen kämpfte er sich Meter um Meter Richtung Ziellinie und beendete den Marathon als bester Kenianer. Auch Geoffrey selbst ist für die Umstände zufrieden mit dem Resultat.

"Ich fühle mich immer sehr wohl in meinen On Schuhen. In Florenz hatte ich auf den letzten 10 Kilometern allerdings Probleme, wegen dem Kopfsteinpflaster. Das ist sehr mühsam, um darauf zu laufen. Ab da hatte ich grosse Schmerzen!", meinte Geoffrey nach dem Rennen. "Unter diesen Umständen bin ich zufrieden."

On gratuliert Geoffrey und dem Team run2gether zu diesem bemerkenswerten Rennen!


Mehr über Geoffrey und das Team run2gether

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